Bundeswehr schafft weltweit Parkplätze

Bei ihren friedensschaffenden Einsätzen in aller Welt wird sich die Bundeswehr künftig auf die Bereitstellung neuer Parkplätze konzentrieren. In allen Auslandsmissionen sind Spezialisten derzeit dabei, geeignete Flächen zu identifizieren und für das Abstellen von Fahrzeugen vorzubereiten, wie auf dem Foto oben im westafrikanischen Mali.

Ein erstes Pilotprojekt hat die Truppe in den vergangenen Tagen erfolgreich abschließen können: Das von der NATO zerbombte Stabsgebäude der jugoslawischen Armee in Prizren im Kosovo, als blaue Residenz malerischer Hintergrund für Generationen antretender deutscher KFOR-Soldaten, wurde erfolgreich in einen Parkplatz umgewandelt. Die lange Projektdauer von 14 Jahren trug zwar ursächlich dazu bei, dass der deutsche Einsatz in der ehemaligen serbischen Provinz noch immer nicht beendet ist, dennoch zeigt sich die Bundeswehr hoch zufrieden mit dem Ergebnis.

Der Rückbau des Gebäudes konnte bis Ende 2012 nicht freigegeben werden, die unklare Lage hinsichtlich möglicher Munitionsreste legte dem Projekt immer wieder Steine in den Weg, zitiert die Bundeswehr-Wochenzeitung aktuell in ihrer Ausgabe vom 9. Dezember 2013 den Feldlagerkommandanten Oberleutnant Christian W. Inzwischen kamen jedoch die Spezialisten zum Zug, die die immer wieder in den Weg gelegten Steine endlich wegräumten: Zukünftig wird das Gelände nun als Abstellfläche für Fahrzeuge des Operational Reserve Force (ORF)-Bataillons genutzt werden, heißt es in dem Blatt.

(Foto: Bundeswehr/Bier via Flickr unter CC-BY-ND.-Lizenz)

 

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