Schwarzkopf kippt Zivilklausel

13-04-19-Horses-and-Dreams-2013 (112 von 114)

Der Haarspezialist Schwarzkopf, ein Tochterunternehmen des Henkelkonzerns, kippt seine Zivilklausel. Galt in der Düsseldorfer Unternehmenszentrale bisher ein klares Verbot für die Produktion sogenannter Dual Use-Güter, setzt das Unternehmen die entsprechenden Reglungen nun außer Kraft.

Hintergrund ist die Berufung Ursula von der Leyens zur Bundesministerin der Verteidigung, wie ein Unternehmenssprecher erklärt: „Mit dem Wechsel ins Verteidigungsministerium nimmt eine unserer prominentesten Markenbotschafterin für die Marke taft eine neue Rolle ein. Darin liegt für uns eine enorme Chance, die Marke profitabel zu dehnen. Unser Ziel ist es, die Stahlhelmfraktion im Bendlerblock durch den Einsatz moderner Hochleistungschemikalien abzulösen. Produkte der Marke taft haben Frau von der Leyen in den vergangen zehn Jahren in verschiedenen Ministerien geholfen, haarmäßig in Form zu bleiben. Diese Kooperation wollen wir fortsetzen und Lösungen finden, um den Kopfschutz der Soldatinnen und Soldaten durch Modelle zu ersetzen, die quasi unsichtbar sind.“

(Foto: von der Leyen im April 2013 bei ‚Horses&Dreams‘ – Olaf Kosinsky/Wikipedia via Wikimedia Commons unter CC-BY-SA-Lizenz)

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4 Antworten zu Schwarzkopf kippt Zivilklausel

  1. Bernhard Hengen schreibt:

    Ich gehe mal davon aus, daß Herr Stoltenow weder als RO, noch als Studierteter ein Chauvinist ist, geschweige denn ein „Schwarzkopf-Lobbyist“.
    Er hat sich wohl einfach von http://www.toonpool.com/user/12400/files/drei_wetter_taff_ursula_2141855.jpg
    leiten lassen??? 🙂

    Bitte diesmal etwas schneller moderieren als das Letzte mal, sonst könnte sich ja aus irgendwelchen Gründen selbst bei UvdL der Haarausfall breit machen. Danke.

  2. Bernhard Hengen schreibt:

    @Sascha Stoltenow: Eure Uhr zeigt 18, 2013, 11:23 an tatsächlich ist es 19.122013 , 00:21! Gehört das auch zur Satyre?

  3. feltpost schreibt:

    Na, wir machen doch hier nicht den Wettbewerb, wer am schnellsten Kommentare freischaltet. Und treiben lassen wir uns schon gar nicht. Nur von guten Ideen.

  4. Bernhard Hengen schreibt:

    Also Herr „Feltpost“, Sie wissen doch unter welchem Zeitdruck uns „Ursula“ steht und vielleicht auch sitzt! Und den StS SB sehe ich gerade mit der zigsten Drohne schwanger, um Vatersschaftsurlaub bei der Nahles aus Mendig (übrigens mein letzter Standort) anstehen, obwohl er die Mutter aller Drohnen-Missgeburten ist.

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