Neuer Bundeswehr-Trend Home Office: Kämpfen von zu Hause

Die neue Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat der Bundeswehr den Trend für das Jahr 2014 vorgegeben: Ich hoffe, dass ich weiter viel von zu Hause aus steuern kann, sagte die Ministerin der Illustrierten Bunte. Die Truppe hat sich auf die neue Herausforderung sofort eingestellt: Mehrere Arbeitsgruppen sowohl im Ministerium als auch in den Teilstreitkräften untersuchen jetzt Möglichkeiten, die Arbeit der Soldaten ebenfalls nach Hause zu verlagern und so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.

Erste Ergebnisse einer Arbeitsgruppe Häuserkampf liegen bereits vor: Handelsübliche Tablet-Computer wie Apples iPad (Foto oben) können nach den Untersuchungen problemlos für das Kämpfen von zu Hause angepasst werden. Die Bediener von Drohnen, Überwachungsanlagen oder Artilleriegeschützen können so einfach ihren Auftrag aus dem heimischen Wohnzimmer erfüllen und müssen nicht unter familienfeindlichen Bedingungen Dienst tun. Dass Apple mitgezogen hat und seinen AppStore in Rekordzeit für unsere Bedürfnisse geöffnet hat, hat dabei sehr geholfen, berichtet ein Oberstleutnant aus der Arbeitsgruppe. Der nächste Schritt wird die Fernsteuerung der Hubschrauber per Computer.

Das Kämpfen aus dem Wohnzimmer ist allerdings nicht ganz unproblematisch: Bei ersten Tests konnten die Kinder von Soldaten gerade noch daran gehindert werden, Artilleriegranaten vom Tablet-Computer ihres Vaters abzufeuern. Menno, damit hätte ich den nächsten Level erreicht!, beschwerte sich ein Siebenjähriger beim Wehrbeauftragten, der sich allerdings für Minderjährige nicht zuständig erklärte. In besonderen Kursen soll die Truppe künftig für die Auswahl sicherer Passwörter geschult werden, die solche Zwischenfälle ausschließen: So was wie ‚ArtBtl132‘ ist kein sicheres Passwort, betonte einer der Trainer des Bundesamtes für Ausrüstung, Infrastruktur  und Nutzung.

(Foto: US Marines/Cpl. Rashaun X. James)

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Eine Antwort zu Neuer Bundeswehr-Trend Home Office: Kämpfen von zu Hause

  1. Vtg-Amtmann schreibt:

    Da hat schon wieder eines von den Kids mit Daddys Tablet-Computer zugeschlagen
    „U-Boot-Fahrer stehen Marinefliegern bei – U 34 parkt in der Bretagne im Acker“:

    Der Buschfunk berichtet Neues zum SEA LION. Nach den sich in BMVg und Parlament zuspitzenden Diskussionen zum MH90NTH und Hubschrauber MoU soll das 1. Ubootgeschwader gestern (06.02.2014 während der Abwesentheit der Ministerin) den StS SB, den AL-AIN DS sowie den StV. BMVg-Sprecher Kptn z.S. CD mittels U 34 entführt haben und diese auf einem französichen Gutshof bei Vallet, ostwärts Nantes (Bretagne) vorläufig festhalten.

    Beweise:
    a) Man hört in den letzten Tagen von den 3 Herren so wenig.
    b) „Marine im Seefahrer Blog – Wo ist mein Schiff?“ (Vgl. http://seefahrer.blog.de/ und U34 eingeben, beim Hochzoomen sieht man dann U34 im Acker, wie in http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/u349ek43otv10.png)

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