Bundeswehr bietet Überraschungsreisen an

Das Verteidigungsministerium macht aus der Not eine Tugend und bietet ab sofort Überraschungsreisen mit der Transall an. Nach erfolgreichen Versuchen, bei denen deutsche Soldaten unter anderem in Bulgarien und auf Gran Canaria gestrandet sind, soll das Programm laut des Interims-Leiters Travel-Management im BMVg, Oberstleutnat Michael O’Leary, das Programm auf die Destinationen Mallorca, Lampedusa und Kreta ausgedehnt werden. O’Leary, im Hauptberuf Chef einer erfolgreichen Billigairline, freut sich, dass er seine Kompetenzen im Rahmen des deutsch-irischen Reservistenaustausches so schnell einbringen kann. „Die Arbeit im Verteidigungsministerium ist eine wertvolle Erfahrung. Ich kann zahlreiche Anregungen mitnehmen, unseren ohnehin schon unterirdischen Kundenservice noch weiter zu reduzieren, und von der Ministerin lerne ich jeden Tag, wie ich das dennoch als Erfolg verkaufen kann.“ Gerüchteweise interessiert sich nun auch die Lufthansa für eine intensivere Zusammenarbeit mit der Bundeswehr. Das Unternehmen hat Schwierigkeiten, seine Billigtöchter am Markt zu etablieren und bereitet sich gerade auf den nächsten Pilotenstreik vor. Von der Kooperation verspricht man sich unter anderem Erkenntnisse darüber, wie kurz sie ihre eigenen Piloten halten kann, ohne dass diese die Arbeit komplett niederlegen.

(Foto: Bundeswehr/S.Wilke via Flickr unter CC-BY-NC-ND-Lizenz)

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Eine Antwort zu Bundeswehr bietet Überraschungsreisen an

  1. gnaddrig schreibt:

    Ihr Lästermäuler. Das ist doch eine sorgfältig ausbaldowerte Strategie, um das Improvisationsvermögen der Soldaten zu entwickeln.

    Wie flicke ich meine Transall mit Panzerband und Kaugummi? Wie kann ich die Kiste mit Schnaps und Liebe statt Kerosin in der Luft halten? Wie bastele ich einen Kreiselkompass aus Nägeln und alten Glühbirnen? Das sind die Fragen, auf die der moderne Soldat eine Antwort finden muss.

    Es wird über eine Zusammenarbeit mit der MacGyver-Universität in Hollywood nachgedacht …

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